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MPU Statistik 2012

MPU Statistik 2012

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) veröffentlicht den Bericht zur MPU über das Jahr 2012. Durch die jährliche Betrachtung zeigen sich auf- oder absteigende Tendenzen.

Auch weiterhin ist ein Rückgang der Begutachtungszahlen zu verzeichnen, der Trend von 2011 wird fortgesetzt.

Durchgeführt von den 13 Trägern der Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF), wurden 94.176 medizinisch-psychologische Untersuchungen in 2012 erfasst. Dies entspricht einem Rückgang von rund 5 Prozent zum Vorjahreswert von 99.265. Der Trend von 2011 mit einem zwei prozentigem Rückgang wurde überboten.

Mehr als die Hälfte aller Begutachtungen ist auf Delikte im Zusammenhang mit Alkohol zurückzuführen. 28 Prozent sind dabei erstmalig durch Alkohol auffällig geworden. Der starke allgemeine Rückgang ist maßgeblich durch den erhöhten Rückgang von 6,5 Prozent an Alkoholsündern zu begründen. Mit 21 Prozent bilden die vereinten drogenbezogenen Untersuchungen „Drogen und Medikamente“ die zweitstärkste Gruppierung. Als drittgrößte Anlassgruppe gilt „Verkehrsauffälligkeiten ohne Alkohol“ mit 17 Prozent. Kaum Grund zum Anlass waren körperliche oder geistige Mängel, weniger als 1% mussten deswegen zur MPU. Alle anderen Anlässe schlugen 2012 mit 11 Prozent zu Buche.

Auf Grund der MPU fällt die Straßenverkehrsbehörde ihre Entscheidung ob es eine abermalige Herausgabe der Fahrerlaubnis gibt. 2012 gab es einen kleinen Zuwachs von 0,1 Prozent auf 55,1 Prozent bei der Einstufung als geeignet nach Absolvierung der MPU. Diese Personengruppe bekommt eine neue Fahrerlaubnis. Im Gegensatz zu den 37,3 Prozent die als ungeeignet eingestuft wurden, hier gab es einen leichten Rückgang um 0,2 Prozent zum Vorjahr. Sie müssen bis Ablauf der Frist warten um eine erneute Fahrerlaubnis beantragen zu können. Weitere 6,9 Prozent wurden zur Kurszuweisung verpflichtet. Der Prozentsatz an Nachschulungspflichtigen ist seit 2010 rückläufig da hier die Vorraussetzungen geändert wurden. Fortan müssen nur durch Drogen- oder Alkholdelikte Auffällige verpflichtend zu Nachschulungen.

Wer seine Chancen erhöhen möchte die medizinisch-psychologische Untersuchung erfolgreich zu absolvieren, sollte sich innerhalb von 2 Monaten nach Führerscheinentzug spezielle Informationen zu Gute kommen lassen. Dies beweist eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) aus dem Jahr 2012. Allein dadurch würde sich die Rate beim ersten mal zu bestehen auf 60 Prozent verbessern. Wer jedoch fachgerechte Schulungen zur speziellen MPU-Vorbereitung besucht, erhöht seine Chancen auf über 80 Prozent.

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